Aktivitäten von Autoren und Bloggern – Neue Kategorie von und auf Texthase Online

Guten Tag,

da heutzutage auch in Bewerbungsgesprächen alles angesprochen wird, was der Bewerber oder die Bewerberin tut, gehört in den Blog zu Beruf und Berufung alles, was ich tue und anbiete. Aus diesem Grund zählen auch Aktivitäten und Kooperationen mit Autoren und Bloggern. Mit Beginn des Jahres 2015 gibt es auf dem Hauptblog http://www.texthaseonline.com eine neue Kategorie mit dem Titel Aktivitäten von Autoren und Bloggern.

Den Anfang dieser Artikelserie machte am 07.01.15 Anja Köhler, die mir im Dezember einen Artikel über Ihre Tipps für Blumenfreunde und den Blumenkauf angeboten hat. Den Post findet Ihr unter dem Link:

http://texthaseonline.com/2015/01/07/guter-rat-fur-blumenfreunde-und-zum-blumenkauf-von-anja-kohler/. Im Verlauf der nächsten Woche mache ich dann endlich ein Versprechen wahr, dass ich der Autorin und Biografin Daniela Preis gegeben habe, der ich schon vor längerer Zeit einen Post in meinem Blog versprochen hatte. Wer auch in meinem Blog vorgestellt werden möchte, kann sich via Mail an mich wenden.

Wenn es um das Thema Beruf und Berufung geht, erscheinen die Artikel auch in diesem Blog, gleichgültig, ob ich für Euch geschrieben haben werde, oder ob Ihr mir einen Artikel „frei nach Eurer eigenen Schnauze“ zur Verfügung stellt. 😉

Mit freundlichen Grüßen

Christiane Quenel

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Themenwoche Tricks und Tipps für Texter und Autoren: Croftfunding als Bienenschwarm für Eure Ideen

Guten Tag Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Möglichkeit vorstellen, über die Ihr Schreibprojekte finanzieren könnt, die es Euch aber ebenfalls ermöglicht bestimmte Blogprojekte, z. B. eine Artikelserie bezahlt zu bekommen, das so genannte Croftfunding. Unter Croftfunding versteht man die Finanzierung spezieller Projekte über das Web. Soziale, kreative, innovative oder auch geschäftliche Projekte werden dabei auf eigens dafür konzipierten Portalen vorgestellt und durch die Werbung des Portals, die Eigenwerbung, z. B. über soziale Netzwerke und die Promotion derjenigen, die das Projekt unterstützen bekannt gemacht, um so viele Sponsoren als möglich zu finden und Geld zu sammeln. Das erste Croftfundingprojekt über das Web finanzierte übrigens die Entstehung eines Musikalbums. Das war im Jahr 2003. In Deutschland fing das Croftfunding im Jahr 2010 an. Im deutschsprachigen Raum wird Croftfunding auch als Schwarmfinanzierung bezeichnet.

Obwohl der Begriff Schwarmfinanzierung keine genaue Übersetzung des englischen Wortes ist, ergibt sich aus der Verwendung dieses Begriffes ein schönes Bild, die Bienenschwarmfinanzierung. Dabei ist das gewählte Croftfundingportal der Bienenstock, denn hier könnt Ihr Euch und Euer Projekt vorstellen, die Finanzierung beschreiben und die ersten Vernetzungen, beispielsweise mit Euren Account in sozialen Netzwerken, einstellen. Auf der Webseite, die Ihr für Euer Projekt angelegt habt, treffen auch Kommentare der Unterstützer Eures Projekts und die Informationen darüber, wie viel Nektar oder Honig (Geld) Ihr bereits eingenommen habt. In Eurem Account ist auch einzusehen, wie lange die „Erntezeit“ noch dauert, denn die Projekte haben immer eine bestimmte Zeitdauer, z. B. bei Indiegogo bis zu 60 Tagen.

Doch sollten die Bienen, Eure unterstützer, nicht umsonst arbeiten. Ihr stellt Ihnen als Dankeschön eine Belohnung, z. B. die Ebookversion Eures Buches, zur Verfügung. Damit Euch alle unterstützen, die Euer Projekt mögen, solltet Ihr Euch auch bei denjenigen bedanken, die für Eure Campagne werben, obwohl sie kein finanzielles Sponsoring leisten können. So könnt Ihr Euch bei denen, die Euch einen positiven Kommentar in Eurem Account hinterlassen zumindest mit einer freundlichen Antwort bedanken oder denjenigen, die einen Tweed zu Eurem Projekt versenden, folgen und ein ff bei Twitter zukommen lassen.

Doch ein Bienenstock muss auch gepflegt werden. Das gilt nicht nur für die „Bienen“, denen Ihr für ihren Einsatz eine kleine Gegenleistung bietet. Das gilt auch für das Portal, in dem Euer Bienenkorb oder -stockk aufgestellt ist. Die professionellen Portale bieten denjenigen, die eine Schwarmfinanzierung benötigen, in der Regel an, dass sie sich kostenfrei registrieren können. Bei allen Portalen, die ich durchforstet habe, war es so, dass Projekte nichts kosten, die bedauerlicherweise keine Sponsorengelder bekommen. Bezogen auf die Bezahlung in den Fällen, in denen Geld eingenommen wird, ist unterschiedlich. Es gibt Webseiten, bei denen Eure Sponsoren das Geld zurückbekommen, wenn der von Euch gewünschte Betrag nicht vollständig erreicht wird. Es ist in solchen Fällen von Portal zu Portal verschieden, welche Kosten Euch in Rechnung gestellt werden. Ihr solltet auf jeden Fall 10% Eurer Wunschsumme berechnen, wenn Ihr Geld einnehmt.

Seht Euch die Zahlungsmodalitäten verschiedener Croftfundingportale an, bevor Ihr Euch entscheidet. Unter diesem Artikel findet Ihr eine kleine Linkliste mit Homepages, über die man auch von Deutschland aus Croftfunding organisieren kann. Aber jetzt stelle ich Euch mein Croftfundingprojekt vor.

Ich habe bei Indiegogo
das Projekt, wie man ein Buch bloggen kann, eingestellt.Das Projekt läuft bis zum 08. Juni 2013. Ihr könnt es über den folgenden Link finden: http://www.indiegogo.com/projects?utf8=✓&filter_title=Wie+man+ein+Buch+bloggen+kann&search_submit=Search
.Als ich das Projekt eingestellt habe, konnte ich wählen, ob ich einen flexiblen oder einen Festbetrag möchte. Ich habe mich für einen flexiblen Betrag entschieden, das bedeutet, dass mein Projekt auf jeden Fall durchgeführt wird, auch wenn ich die Gesamtsumme nicht bekomme. Das bedeutet aber auch, dass ich von dem Geld, das ich einnehme, 9% und die Verwaltungsgebühr zahlen muss, wenn nur ein Teilbetrag gesammelt wird. Kommt der Gesamtbetrag zusammen, muss ich immerhin noch 4% der Summe von 1300 € bezahlen. Nehme ich nichts ein, fallen keine Kosten für mich an. Ihr solltet immer dann den Festbetrag als Option wählen, wenn Euer Projekt ohne den angestrebten Geldbetrag nicht durchgeführt werden kann, z. B., wenn es um die Verwirklichung eines Hörspiel-, Film- oder Theaterprojekt geht, das ohne solide Finanzierung wirklich nicht zustande kommen kann. Dass Sponsoren bei Projekten mit flexiblem Zielbetrag ihr Geld nicht zurückerstattet bekommen, wenn das Projekt nur eine Teilsumme des angestrebten Betrages erhält, soll ein Anreiz für die Sponsoren sein, die Werbetrommel kräftig zu rühren, damit das Projekt in der geplanten Zeit und reibungslos durchgeführt werden kann. Wer mein Projekt unterstützt, kann zwischen drei Belohnungen wählen, Ihr bekommt einen kostenfreien Blogartikel von mir, oder Ihr könnt nach der Fertigstellung eine Ebook- oder Druckversion des Blogbuches erhalten. Damit niemand einen Nachteil im Sinne der Mitverantwortung hat, habe ich mich in diesem Fall dafür entschieden, wie man ein Buch bloggen kann, Anfang des Jahres über Tredition als Selbstpublikation herauszubringen. Wer sich mein Projekt angeschaut hat und es durch einen Kommentar, Tweed etc moralisch unterstützen möchte, bekommt das Lob selbstverständlich in gleicher Münze zurück, z. B. durch einen Tweed, einen Kommentar in seinem Blog usw.

Ich biete allen, die für ein Projekt Croftfunding machen möchten, an, dass ich Ihr Projekt in diesem Blog beschreibe, denn ich bin gegenwärtig nicht in der Lage Projekte finanziell zu unterstützen, denn es muss immer noch der Zahlungsstopp gelten.

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit Euren Blogs, bei der Erstellung von Croftfundingaktionen und anderen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane

Croftfundingportale

http://www.inkubato.com/

Indiegogo

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Visionbakery

Flattre Autor flattre

Guten Tag Ihr Lieben,

ich weiß nicht mehr, wann ich zum ersten Mal gehört habe, dass das Internet für alle Kreativen hervorragende Möglichkeiten der Selbstverwaltung bieten soll. Aber zehn Jahre und gefühlte hundert Jahre ist das mindestens her. Filme, Podcasts, informative und unterhaltsame Texte einstellen kann jeder. Aber damit ist es nicht getan. Und auch diejenigen, die lesen, hören und sehen möchten, um gut und günstig informiert und unterhalten zu werden, benötigen auch mehr als eine gründliche Suchmaschine, um auf ihre Kosten und zu ihrem Recht zu kommen. Damit Medienschaffende und Medienrezipienten im World-Wide-Web sinnvoll zusammenrücken können, eine sinnvolle Preispolitik möglich wird und alle Beteiligten von den Medienprodukten profitieren, sind sichere Strukturen mit so wenig Verwaltung als möglich, erforderlich. Die Vorstellung, dass Kreative und die Nutzer ihrer Produkte im World-Wide-Web einander näher kommen können, ist zumindest weitgehend nichts weiter als ein frommer Wunsch oder eine nette Idee, die es noch zu verwirklichen gilt, geblieben. Die gegenwärtige Diskussion über Urheber- und Verbrauchsrechte ist wichtig, denn die Zeiten haben sich im Bereich der Verbreitung von Medienprodukten bereits stark gewandelt, und sie befinden sich immer noch in einem durchgreifenden Wandlungsprozess. Doch das Getöse, mit dem die Diskussionen über Verwertungs- und Urheberrechte geführt werden, legen den Verdacht nahe, dass diese Auseinandersetzung zumindest teilweise auch dazu dient, Kulturschaffende, die ihre Arbeiten online anbieten und die Nutzer dieser Angebote gegeneinander aufzuhetzen. Und wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Von dieser Diskussion, die zunächst einmal nichts verändert, profitieren diejenigen, die sich sowohl bei den Kulturschaffenden als auch bei ihren Kunden finanziell bedienen. Denn obwohl man Filme, Texte, Musik etc kostenfrei herunter laden kann, verdienen die Anbieter meist an den attraktiven Produkten, z. B. über Werbung, die auf den Webseiten eingestellt ist. Und zu bedenken ist, dass mit dem Diebstahl geistigen Eigentums oft ein schlampiges Kopieren der Medienprodukte einher geht. Kreativität ist Arbeit. Und das gilt nicht nur, weil sie Zeit und Mühe kostet und Know-how erfordert. Oft sind zur Herstellung von Medienprodukten auch finanzielle Aufwendungen unvermeidbar. Wer beispielsweise einen Film dreht, wird in der Regel zumindest etwas Geld investieren müssen etc. Welche Auswüchse und Ärgernisse das World-Wide-Web Rezipienten und Kreativen zumutet, dafür könnte man unzählige Beispiele anführen. Aber im Folgenden geht es darum zu zeigen, dass es wenigstens in Ansätzen bereits anders funktionieren kann.
Bei einem meiner Streifzüge durch das Netz fand ich ein Blog, in dem unter jedem Artikel ein Button zu Flattr.com zu finden war. Um herauszufinden, worum es sich bei diesem Portal handelt, habe ich auf www.flattr.com nachgeschaut und mir nach einiger Überlegung einen Account eingerichtet. Die Idee ist denkbar einfach. Jeder, der sich für hochwertige und interessante Inhalte im Netz interessiert und stark machen möchte, kann sich bei Flattr registrieren. Jeder Nutzer legt für sich selbst ein monatliches Budget fest, z. B. 05,00 € und kann dann, wenn er in einem Blog auf den Flattrbutton stößt und den Beitrag unterstützen will, mit einem Klick auf den Button zeigen, dass er den Artikel, Film, etc wertvoll findet. Seine Klicks werden gezählt. Und am Ende des Monats wird die Gebühr, die er festgelegt hat, an diejenigen Kreativen verteilt, deren Beiträge er durch seine Klicks honoriert hat. Nutzer können ein- und denselben Beitrag auch mehrfach anklicken, wenn er ihnen besonders gut gefällt. Der Mindestbeitrag pro Monat beträgt 02,00 €. Im Wikipediabeitrag über Flattr habe ich gelesen, dass die Be- und Auszahlung gegenwärtig nur über Paypal und Moneybooker möglich ist. Aber, als ich über Paypal gezahlt habe, habe ich Graphiklinks zu mehreren anderen Zahlungsmethoden entdeckt. Ob alle diese Graphiklinks schon verfügbar sind, kann ich nicht sagen. Flattr ist selbstverständlich auch eine gute Möglichkeit, mit der sich Kreative aus unterschiedlichen Medienbereichen gegenseitig unterstützen können. Dazu können sie ihre Webpräsenz bei Flattr anmelden. Für geläufige Anbieter wie WordPress, Posterous und die sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook etc stellt Flattr fertige Skripts zum Einfügen in die eigenen Webinhalte zur Verfügung. Für Webpräsenzen bei weniger bekannten Providern oder selbstgestalteten Homepages kann die Verlinkung auch manuell vorgenommen werden. Zusätzlich zu der selbst gewählten Flatrate gibt es noch weitere Möglichkeiten zu spenden. Aber diesen Bereich muss ich selbst noch genauer erkunden. Für diejenigen, die sich ausschließlich für ganz bestimmte Dinge interessieren, ist auch interessant, dass man Inhalte auch ganz einfach abonnieren kann.
Das Portal www.flattr.com wurde im Jahr 2010 gegründet. Standort des Unternehmens ist Malmö (Schweden). Der Name steht offenbar für zwei englische Begriffe. Einerseits für Flattrate (Gebühr) und andererseits für to flattre (schmeicheln). Aber, wer einen informativen oder unterhaltsamen Beitrag mit einem kleinen Betrag honoriert, schmeichelt dem kreativen Menschen, der für den Artikel verantwortlich zeichnet, eigentlich nicht, denn eine noch so kleine finanzielle Anerkennung für eine erbrachte Leistung ist keine Schmeichelei im herkömmlichen Sinn.Ich wünsche Euch allen viel Spaß und Erfolg beim Flattern und Flattern lassen und hoffe, dass viele zu Flattr.com finden, Kreativität und Engagement unterstützen. Es gilt, was man hier am Niederrhein sagt: „Alle Bitches bate!“ – „Alle Kleinigkeiten zählen!“
Liebe Grüße
Christiane
P.S.: Viel Vergnügen und Spaß beim Flattren und Flattern lassen!