Themenwoche Themenkreis Behinderung: Lesens- und sicher auch sehenswerte Blogs zum Bereich Hör schädigung

Guten Tag Ihr Lieben,

die Präsenz behinderter Menschen in den modernen Medien ist ausgesprochen wichtig. So ist bloggen eine sehr gute Möglichkeit auf Fragen und Probleme, die den Alltag behinderter Menschen betreffen, aufmerksam zu machen. Bloggen ist eine Möglichkeit den eigenen Alltag zu beschreiben und zu reflektieren und andere Menschen aufmerksam zu machen, mit ihnen über die Kommentarfunktion des Blogsystems in Kontakt zu kommen und Kontakte zu pflegen.

Heute habe ich nach Webseiten und vor allem Blogs von Hörgeschädigten gesucht. Und ich möchte Euch auf drei Homepages aufmerksam machen, die ich gefunden und auf denen ich gestöbert habe. Das ist die Homepage http://www.deafread.de. Dort findet Ihr Nachrichten für Hörgeschädigte aber auch Blogs von Hörbehinderten und Gehörlosen. Auch diejenigen, die sich zum Thema spätertaubt informieren möchten, werden dort fündig.

Und dann sind mir vor allem zwei Blogs aufgefallen. Sehr vielseitig ist das Blog von Judith Geller http://www.gehoerlosblog.de. Die Themenauswahl ist im besten Sinn persönlich, also auf die Lebenssituation der Autorin bezogen und informativ. So fand ich es erschreckend zu erfahren, wie stark der unangemessene Begriff taubstumm in unserer modernen Medienwelt immer noch verankert ist.

Auch das zweite Blog, in dem ich gestöbert habe, engagiert sich für die Angelegenheiten hörgeschädigter Menschen. Das Blog http://meinaugenschmaus.blogspot.com von Julia Probst wurde für sein vielseitiges Engagement, z. B. für mehr Untertitelung von TV-Beiträgen, im Jahr 2011 mit dem goldenen Blogger ausgezeichnet. Gutes Lesefutter sind die drei Kostproben, die ich heute genommen habe, auf jeden Fall. Was es auf diesen und anderen Homepages ansonsten an sehenswerten Dingen, z. B. bezogen auf die Gebärdensprache zu entdecken gibt, wird Euch sicher gut und interessant unterhalten und viel Freude machen!
Ich wünsche Euch viel Vergnügen dabei die Lebenswelten Hörbehinderter und gehörloser Menschen in ihrer Vielfalt zu entdecken!

Liebe Grüße

Christiane

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Führhundgespanne: Als Team anerkannt

Liebe Leserinnen und Leser,

heute stelle ich in mein Blog einen Artikel ein, in dem ich schon vor längerer Zeit Grundwissen zum Thema Führhunde zusammengestellt habe. Das ist so ein Thema, das mich als Hundefreundin und in meiner Situation immer wieder mal beschäftigt. Und wer weiß, vielleicht komme ich doch irgendwann einmal auf den Hund, weil die Katze ja das Mausen nicht lässt. 😉 Schließlich bin ich ja auch mit Hunden und anderen Tieren aufgewachsen und zwar mit Schafen und Hütehunden etc.

Sie waren die ersten Assistenzhunde, die Blindenführhunde. Inzwischen gibt es viele Behindertenbegleithunde. Einerseits ist es schon so, dass sie immer da sind und Dinge tun, die im Grunde Menschen für Menschen tun sollten. Und doch ist es andererseits besonders gut, dass sie so sind, wie sie sind und tun, was sie tun, nämlich treue Hunde sein.

Führhundgespanne – Als Team erfolgreich unterwegs

Da Hunde lernfähig und kommunikativ sind, werden sie immer häufiger als Assistenzhunde für Menschen mit verschiedenen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen ausgebildet. Eine der ältesten Ausbildungen zum Assistenz- oder Partnerhund ist die Ausbildung von Blindenführhunden. Die Idee stammt u. a. von Jean Bongartz aus dem Jahr 1892. Der Tiermaler gründete den Verein für Sanitätshunde. Doch erst Ende des ersten Weltkrieges und im Verlauf der 20er Jahre nahm die Idee Blindenführhunde auszubilden gestalt an. Die Entwicklung der Ausbildung wurde zunächst stark von engagierten Privatleuten ermöglicht. Gegenwärtig durchlaufen Blindenführhunde eine etwa einjährige Ausbildung, die in verschiedenen professionellen Führhundschulen durchgeführt wird. Etwa 3000 blinde und Hochgradig sehbehinderte Menschen leben zurzeit mit einem Führhund zusammen, der ihnen als Hilfsmittel zur Orientierung in vertrauter aber auch in fremder Umgebung dient. Die Arbeitsgemeinschaft zwischen Mensch und Hund wird als Führhundgespann bezeichnet. Ein Führhundgespann ist im Straßenverkehr leicht an dem weißen Führhundgeschirr zu erkennen, das der Hund bei seiner Arbeit immer trägt. Das weiße Geschirr ist ein offizielles Zeichen, das Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksichtnahme verpflichtet. Besonders häufig begegnet man Labradoren, Retrievern, Schäferhunden und Mischlingshunden aus den genannten Rassen im Führhundgeschirr. Hinter dieser Auswahl der Hunde verbirgt sich allerdings kein Rassismus. Obwohl diese Rassen bevorzugt zu Führhunden ausgebildet werden, da sie sich in Bezug auf ihre Lernfähigkeit und andere Charaktereigenschaften als besonders geeignet erwiesen haben, ist es vor allem ihre Größe, die bei der Auswahl eine Rolle spielt. Führhunde sollten eine Schulterhöhe von 50 bis 60 Zentimeter aufweisen. Blinde und sehbehinderte Allergiker, die gern einen Hund als Begleiter möchten, können aufatmen. Denn inzwischen gibt es mehrere Führhundschulen in der Bundesrepublik, die auch Erfahrung mit der Ausbildung von Königs- bzw Großpudeln haben. Diese haben als Fell bekanntlich nicht das typische Hundehaar, gegen das viele Menschen allergisch sind sondern Wolle.

Welpen, die später zu Führhunden ausgebildet werden sollen, werden im Alter von acht Wochen zum ersten Mal gründlich vom Tierarzt untersucht. Bei diesem Gesundheitscheck liegt ein besonderes Augenmerk auf der Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Sinne. Im ersten Lebensjahr werden die Hunde in sog. Patenstellen oder Patenfamilien versorgt und erzogen. Die Hundepaten werden von Mitarbeitern der Führhundschule, die den Hund später ausbilden wird, beraten und betreut. In dieser Zeit kommt es darauf an, dass der Hund viele verschiedene Erfahrungen mit Menschen, anderen Tieren und Alltagssituationen sammelt. In der Patenstelle lernen die Welpen auch die Grundlagen des sozialverträglichen Verhaltens, z. B. auf Anweisung an einer angezeigten Stelle zu warten.

Im Alter von etwa einem Jahr beginnt die eigentliche Ausbildung der Hunde. In zehn bis zwölf Monaten lernen sie eine Person um Bodenhindernisse wie Pfützen, um Höhenhindernisse wie Schilder oder Äste herumzuführen. Sie lernen an Bordsteinen stehen zu bleiben, souverän an Fußgängern oder anderen Hunden vorbeizugehen. In ihrer Ausbildung werden die Hunde mit bestimmten akustischen Befehlen vertraut gemacht. Dazu gehört, dass sie bestimmte Geländepunkte, z. B. „Such Eingang!“ zu befolgen lernen. Die akustischen Befehle werden in der Fachsprache Hörzeichen genannt. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist der sog. Intelligente Ungehorsam. Dabei lernt der Hund die direkte Befolgung von Hörzeichen zu verweigern, wenn Gefahren drohen. So wird der Hund eine Straße, die er überqueren soll, nicht passieren, wenn ein Auto kommt.

Nachdem der Führhund seine Ausbildung gemacht hat, folgt die Eingewöhnungsphase an seinen blinden oder sehbehinderten Halter. Diese dauert zwischen zwei und vier Wochen. Unter der Obhut des Ausbilders werden Mensch und Hund miteinander vertraut gemacht. Kurz nach dieser Gewöhnungs- und Lernphase folgt die sog. Gespannprüfung, bei der ein Gutachter feststellt, ob Mensch und Tier gut miteinander zusammenarbeiten und harmonieren. Erst, wenn die Gespannprüfung erfolgreich bestanden wurde, gehören der blinde Mensch und sein Hund als anerkanntes Führhundgespann zusammen.

Es wurde behauptet, dass Führhunde ihren Dienst am Menschen mit Lebenszeit bezahlen, dass die Hunde nicht so alt werden wie ihre Artgenossen. Aber diese Auffassung ist inzwischen widerlegt. So hat sich gezeigt, dass blinde und sehbehinderte Menschen, die ihren Hunden ein glückliches und gesundes Hundeleben mit artgerechter und vielseitiger Ernährung, viel Zuneigung und ausreichend Bewegung nach Hundebedarf ermöglichen, ihrem Vierbeiner alle Grundlagen für ein langes, glückliches und erfülltes Hundeleben bieten. Da in der Bundesrepublik nicht offiziell geklärt ist, wie und wo Führende, die ihr wohlverdientes Altersgnadenbrot bekommen können, sollten Führhundhalter sich frühzeitig selbst um einen guten Altersruhesitz für ihren langjährigen Gefährten kümmern, wenn sie ihn nicht bei sich behalten können“

Liebe Grüße

Christiane

Themenwoche Tricks und Tipps für Texter und Autoren: Croftfunding als Bienenschwarm für Eure Ideen

Guten Tag Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Möglichkeit vorstellen, über die Ihr Schreibprojekte finanzieren könnt, die es Euch aber ebenfalls ermöglicht bestimmte Blogprojekte, z. B. eine Artikelserie bezahlt zu bekommen, das so genannte Croftfunding. Unter Croftfunding versteht man die Finanzierung spezieller Projekte über das Web. Soziale, kreative, innovative oder auch geschäftliche Projekte werden dabei auf eigens dafür konzipierten Portalen vorgestellt und durch die Werbung des Portals, die Eigenwerbung, z. B. über soziale Netzwerke und die Promotion derjenigen, die das Projekt unterstützen bekannt gemacht, um so viele Sponsoren als möglich zu finden und Geld zu sammeln. Das erste Croftfundingprojekt über das Web finanzierte übrigens die Entstehung eines Musikalbums. Das war im Jahr 2003. In Deutschland fing das Croftfunding im Jahr 2010 an. Im deutschsprachigen Raum wird Croftfunding auch als Schwarmfinanzierung bezeichnet.

Obwohl der Begriff Schwarmfinanzierung keine genaue Übersetzung des englischen Wortes ist, ergibt sich aus der Verwendung dieses Begriffes ein schönes Bild, die Bienenschwarmfinanzierung. Dabei ist das gewählte Croftfundingportal der Bienenstock, denn hier könnt Ihr Euch und Euer Projekt vorstellen, die Finanzierung beschreiben und die ersten Vernetzungen, beispielsweise mit Euren Account in sozialen Netzwerken, einstellen. Auf der Webseite, die Ihr für Euer Projekt angelegt habt, treffen auch Kommentare der Unterstützer Eures Projekts und die Informationen darüber, wie viel Nektar oder Honig (Geld) Ihr bereits eingenommen habt. In Eurem Account ist auch einzusehen, wie lange die „Erntezeit“ noch dauert, denn die Projekte haben immer eine bestimmte Zeitdauer, z. B. bei Indiegogo bis zu 60 Tagen.

Doch sollten die Bienen, Eure unterstützer, nicht umsonst arbeiten. Ihr stellt Ihnen als Dankeschön eine Belohnung, z. B. die Ebookversion Eures Buches, zur Verfügung. Damit Euch alle unterstützen, die Euer Projekt mögen, solltet Ihr Euch auch bei denjenigen bedanken, die für Eure Campagne werben, obwohl sie kein finanzielles Sponsoring leisten können. So könnt Ihr Euch bei denen, die Euch einen positiven Kommentar in Eurem Account hinterlassen zumindest mit einer freundlichen Antwort bedanken oder denjenigen, die einen Tweed zu Eurem Projekt versenden, folgen und ein ff bei Twitter zukommen lassen.

Doch ein Bienenstock muss auch gepflegt werden. Das gilt nicht nur für die „Bienen“, denen Ihr für ihren Einsatz eine kleine Gegenleistung bietet. Das gilt auch für das Portal, in dem Euer Bienenkorb oder -stockk aufgestellt ist. Die professionellen Portale bieten denjenigen, die eine Schwarmfinanzierung benötigen, in der Regel an, dass sie sich kostenfrei registrieren können. Bei allen Portalen, die ich durchforstet habe, war es so, dass Projekte nichts kosten, die bedauerlicherweise keine Sponsorengelder bekommen. Bezogen auf die Bezahlung in den Fällen, in denen Geld eingenommen wird, ist unterschiedlich. Es gibt Webseiten, bei denen Eure Sponsoren das Geld zurückbekommen, wenn der von Euch gewünschte Betrag nicht vollständig erreicht wird. Es ist in solchen Fällen von Portal zu Portal verschieden, welche Kosten Euch in Rechnung gestellt werden. Ihr solltet auf jeden Fall 10% Eurer Wunschsumme berechnen, wenn Ihr Geld einnehmt.

Seht Euch die Zahlungsmodalitäten verschiedener Croftfundingportale an, bevor Ihr Euch entscheidet. Unter diesem Artikel findet Ihr eine kleine Linkliste mit Homepages, über die man auch von Deutschland aus Croftfunding organisieren kann. Aber jetzt stelle ich Euch mein Croftfundingprojekt vor.

Ich habe bei Indiegogo
das Projekt, wie man ein Buch bloggen kann, eingestellt.Das Projekt läuft bis zum 08. Juni 2013. Ihr könnt es über den folgenden Link finden: http://www.indiegogo.com/projects?utf8=✓&filter_title=Wie+man+ein+Buch+bloggen+kann&search_submit=Search
.Als ich das Projekt eingestellt habe, konnte ich wählen, ob ich einen flexiblen oder einen Festbetrag möchte. Ich habe mich für einen flexiblen Betrag entschieden, das bedeutet, dass mein Projekt auf jeden Fall durchgeführt wird, auch wenn ich die Gesamtsumme nicht bekomme. Das bedeutet aber auch, dass ich von dem Geld, das ich einnehme, 9% und die Verwaltungsgebühr zahlen muss, wenn nur ein Teilbetrag gesammelt wird. Kommt der Gesamtbetrag zusammen, muss ich immerhin noch 4% der Summe von 1300 € bezahlen. Nehme ich nichts ein, fallen keine Kosten für mich an. Ihr solltet immer dann den Festbetrag als Option wählen, wenn Euer Projekt ohne den angestrebten Geldbetrag nicht durchgeführt werden kann, z. B., wenn es um die Verwirklichung eines Hörspiel-, Film- oder Theaterprojekt geht, das ohne solide Finanzierung wirklich nicht zustande kommen kann. Dass Sponsoren bei Projekten mit flexiblem Zielbetrag ihr Geld nicht zurückerstattet bekommen, wenn das Projekt nur eine Teilsumme des angestrebten Betrages erhält, soll ein Anreiz für die Sponsoren sein, die Werbetrommel kräftig zu rühren, damit das Projekt in der geplanten Zeit und reibungslos durchgeführt werden kann. Wer mein Projekt unterstützt, kann zwischen drei Belohnungen wählen, Ihr bekommt einen kostenfreien Blogartikel von mir, oder Ihr könnt nach der Fertigstellung eine Ebook- oder Druckversion des Blogbuches erhalten. Damit niemand einen Nachteil im Sinne der Mitverantwortung hat, habe ich mich in diesem Fall dafür entschieden, wie man ein Buch bloggen kann, Anfang des Jahres über Tredition als Selbstpublikation herauszubringen. Wer sich mein Projekt angeschaut hat und es durch einen Kommentar, Tweed etc moralisch unterstützen möchte, bekommt das Lob selbstverständlich in gleicher Münze zurück, z. B. durch einen Tweed, einen Kommentar in seinem Blog usw.

Ich biete allen, die für ein Projekt Croftfunding machen möchten, an, dass ich Ihr Projekt in diesem Blog beschreibe, denn ich bin gegenwärtig nicht in der Lage Projekte finanziell zu unterstützen, denn es muss immer noch der Zahlungsstopp gelten.

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit Euren Blogs, bei der Erstellung von Croftfundingaktionen und anderen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane

Croftfundingportale

http://www.inkubato.com/

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